Währung in Vietnam: Währungsrechner, Umrechnung VND in Euro, aktueller Wechselkurs

Die Reise in das Land der Morgenröte steht bevor. Alles ist tiptop eingepackt. Jetzt bleibt nur die Frage, welche Währung hat Vietnam? Wie viel Bargeld auf der Reise darfst du mitnehmen? Wo in Vietnam kannst du die besten Wechselkurse rausholen? Sollst du besser in Bar oder mit Karte bezahlen? Das alles erfährst du in Vietnam Informationen auf vinaloka.com.

Währungsrechner : VND – Euro

Diese Funktion ist in Bearbeitung.

Welche Währung hat Vietnam?

Die offizielle Währung von Vietnam seit dem 3. Mai 1978 ist der Vietnam Dong (vietnamesisch: Dong Đồng Việt Nam) . Im internationalen Zahlungsverkehr wird dafür die Abkürzung VND genutzt. Das Währungssymbol ist „₫“. 1 Đồng ist so viel wie 10 Hào oder 100 Xu. Aufgrund seines geringen Wertes werden Münzen in Vietnam nicht genutzt. Die kleinste Banknote im Umlauf ist zwar die 200 Đồng-Note, allerdings bekommt man selbst die kaum zu Gesicht. In der Regel bleibt man im Barverkehr bei einer 500 Đồng-Note. Alles was darunter ist, wird vereinfacht aufgerundet. Wenn der Zahlungsverkehr per Karte geschieht, dann wird natürlich alles genau abgerechnet.

Vietnam Dong (VND) Münzen
Vietnam Dong (VND) Münzen
VND Kleingeld in Scheine
VND Kleingeld in Scheine

Bestes Zahlungsmittel in Vietnam: vietnamesische Währung

Im Allgemeinen ist Bargeld das bevorzugte Zahlungsmittel in Vietnam. Der bargeldlose Zahlungsverkehr ist nur bedingt möglich. Vor allem bei kleineren Händler gilt der Motto wortwörtlich nur Bares ist Wahres. Dabei wird die Landeswährung Vietnam Dong, bevorzugt. Ausländisches Geld werden von manchen Händlern zwar akzeptiert, aber er bestimmt auch den Wechselkurs zu seinem Vorteil.

Nur gehobene Hotels, Restaurants und große Einkaufshäuser akzeptieren Kreditkarten. Diese kann man außerdem noch bei Autovermietungshäuser und Reisebüros einsetzen. Mit EC-Karten kannst du in Vietnam nur Geld abheben, nicht aber bezahlen. Für alle anderen Dinge wie Taxifahrten, Ausgehen, Ausflüge, Einkaufen, Streetfood essen und sonstiges wird Bargeld benötigt. Vor allem in kleineren Städten und auf dem Land wissen die Menschen nicht einmal, was man mit so einer Kreditkarte anfangen soll.

Ein weiterer Punkt solltest du beachten, wenn du in Vietnam unterwegs bist: Wenn möglich, solltest du immer genügend Kleingeld mit dir führen, denn Vietnamesen haben oft Probleme mit dem Wechselgeld. Bereits mit einer Banknote von 500.000 VND wird es schwierig für den Verkäufer, das Geld passend wieder rauszugeben.  Manchmal

es schon bei einer 200.000 VND Banknote. Gerade Taxifahrer scheinen oft kein Wechselgeld zu haben.

Man sollte darauf achten das die Scheine die man ausgibt, aber auch die Scheine, die man selbst bekommt, einwandfrei sind, da sie sonst nicht zur Bezahlung akzeptiert werden.

Vietnam Dong (VND) Scheine
Vietnam Dong (VND) Scheine

Händler mit einem guten Wechselkurs in Vietnam

Die Frage, ob man in Vietnam oder in Deutschland sein Geld eintauschen sollte, erübrigt sich von selbst, denn die Währung Dong von Vietnam darf weder ein- noch ausgeführt werden. Du findest jedoch bereits bei der Einreise an vietnamesischen Flughäfen verschiedene Bankschalter und Wechselstuben. Wenn du aber es nicht eilig hast, solltest du warten, bis du in einer Großstadt bist. Such dann einen guten Juwelier aus, bei dem du wechseln kannst. Hier wirst du in der Regel das meiste rausholen können.

Ansonsten kannst du auch in Hotels und Reisebüros dein Euro in Vietnam Dong eintauschen. Vietnam besitzt außerdem ein gut gebautes Netz an Bankautomaten und Filialen von ausländischen Partnerbanken sowie viele Wechselstuben in der Stadt.

Da ich selbst aus Hanoi komme, und daher ausschließlich in Hanoi mein Geld wechsle, kann ich dir nur für Hanoi Tipps mitgeben, wo du da am meisten rausholen kannst.

  1. Juwelierladen: Cửa Hàng Kinh Doanh Vàng Bạc Hồng Phát
    Adresse: 25 Hà Trung, Hàng Bông, Hoàn Kiếm, Hà Nội, Việt Nam
  2. Juwelierladen: Công Ty Vàng Bạc Quốc Trinh
    Adresse: 27 Hà Trung, Hàng Bông, Hoàn Kiếm, Hà Nội, Việt Nam

Beide Läden liegen direkt nebeneinander in der Altstadt von Hanoi. Da die Dongs bei deiner Abreise nicht mitgenommen werden dürfen, empfiehlt es sich die übrig gebliebene Dongs nach Möglichkeit auszugeben. Zudem solltest alle Quittungen aufbewahren, für den Fall einer Zollkontrolle. 

Einfuhrbestimmung bei Mitnahme von Bargeld nach Vietnam

Wenn du  10.000 Euro oder mehr bei der Einreise nach Deutschland oder bei der Ausreise aus Deutschland mitnimmst, musst du sie bei der Zollstelle an deutschen Flughafen schriftlich anmelden. Diese Anmeldepflicht muss selbstständig und ohne Aufforderung erfüllt werden. Wenn du diese Aufforderung zur Abgabe nicht nachkommst, kann dir eine Geldstrafe bis zu 1 Mio. Euro wegen Ordnungswidrigkeit drohen. Zusätzlich zum Bußgeld wird in der Regel das Finanzamt eingeschaltet und du muss mit einer genaueren Prüfung deiner Steuer rechnen. Wenn das mitgebrachte Geld 10.000 Euro übersteigt, musst du außerdem nachweisen können, woher das Geld stammt, wem es gehört und für welchen Zweck es genutzt wird. Aufgrund von Geldwäscherei und Steuerhinterziehung in den letzten Jahren, werden an deutschen Flughäfen strenger kontrolliert.

Hast du die Hürde in Deutschland gemeistert, gilt bei der Einreise in Vietnam ähnliche Regeln. Bargeld ausländischer Währungen im Wert von über 5.000 USD und Bargeld der vietnamesischen Währung im Wert von über 15 Mio. VND muss deklariert werden. Genauere Informationen dazu findest du beim Auswärtigen Amt Vietnam unter dem Rubrik „Besondere Zollvorschriften“. Sobald du in Vietnam angekommen bist, werden dir am Flughafen zwei Deklarationsformulare gegeben, die du ausfüllen musst. Hier wirst du aufgefordert, dein mitgebrachtes Bargeld einzutragen, wenn es den Freibetrag überschreitet. Auch in Vietnam droht eine Geldstrafe bei Nichterfüllung der Anmeldepflicht, allerdings wird in Vietnam weniger streng kontrolliert.

Achtung: Wichtig zu wissen ist, dass die Wertgrenzen mehrerer Personen nicht zu einer höheren Summe addiert werden können. Diese Regelung gilt sowohl für die vietnamesische, als auch für die deutsche Einfuhrbestimmung.

Geld abheben in Vietnam

Geldautomaten in Vietnam
Geldautomaten in Vietnam

Wie oben bereits erwähnt, ist die Mitnahme von viel Bargeld anmeldepflichtig. Wer sich den Stress nicht antun will, kann auch mit der EC- und Kreditkarte Bargeld in Vietnam abheben. Bei EC-Karten musst du aber prüfen, ob sie für den Ausland freigeschaltet sind. Zudem verlangen viele kartenausgebende Banken Abhebegebühren für den Einsatz im Ausland.

Hier macht es Sinn, sich vor der Reise damit zu befassen, denn es gibt einige Kreditkarten, mit denen du auf der gesamten Welt kostenfrei Bargeld abheben kannst. Mehr dazu und anderes Wissenswertes rund um die Kartenzahlung erfährst du in den folgenden Abschnitten.

Zusätzlich zu den Abhebegebühren wird ein Aufschlag von vietnamesischen Automatenbetreiber verlangt, die aber immer vorher angezeigt werden müssen. Fremdgebühren fällt ausnahmslos bei allen Kartenformaten an. Ein Wechsel zu einem anderen Kartenanbieter ändert nichts an dieser Situation. Aktuell liegt der Aufschlag bei 20.000 VND, was ca. 80 Cent entspricht. Dabei ist es egal ob du kleine oder große Beträge abhebst, die Fremdgebühr bleibt immer gleich.

Fixgebühren beim Geldabheben per EC-Karte

Im Gegensatz zu Kreditkarten, die in der Regel weltweit akzeptiert werden, müssen viele EC-Karten für den internationalen Gebrauch von der eigenen Bank freigeschaltet werden. Übrigens heißen die EC-Karten ab 2008 offiziell Girocard. Dazu gehören verschieden Zahlungssysteme: Die bekanntesten sind die V-Pay vom Visa und Maestro von Mastercard.

Berücksichtige bitte, dass für das Geldabheben außerhalb Europas ein Bargeldgebühr anfällt, die von Bank zu Bank unterschiedlich hoch ausfallen kann. Derzeit liegen die Gebühren zwischen 5 und 20 Euro als Fixbetrag für die Geldabhebung. Die Höhe für das Abheben wird von deiner eigenen Bank festgelegt.

In den größeren Städten von Vietnam sowie in den Touristengebieten kannst du Bargeld problemlos per Girocard abheben. Ein Problem gibt es in kleineren Städten und auf dem Land. Hier solltest du genügend Bargeld bei dir haben. Das V-Pay Logo klebt überall an den Kassen und Automaten, bei denen die Karte funktioniert. Große Banken wie die Vietinbank und Vietcombank akzeptieren Girocards auf alle Fälle. Daneben sind eine Reihe von ausländischen Banken in Vietnam vertreten, wo du deine Girocard einsetzen kannst . Dazu zählen beispielsweise die Deutsche Bank, die HSBC, die ANZ und die Citibank.

Wenn du aber über eine längere Zeit in Vietnam unterwegs bist, solltest du eventuell über eine Reisekreditkarte nachdenken. Bei einigen Anbietern gibt es die Karten nicht nur ohne Jahresgebühren, sondern auch das Geldabheben an Fremdbanken ist gebührenfrei.

Kostenlos Bargeld abheben mit der richtigen Kreditkarte

Wenn du öfters auf Reisen außerhalb der EU bist, solltest du dir eine Kreditkarte zulegen, bei der man weltweit kostenlos Bargeld abheben kann. Gerade in den ärmeren Gegend sollte man immer Bargeld bei sich führen, da die meisten Händler keinen Kartenleser haben.

Grundsätzlich solltest du dein Geld in Euro abheben und es bei einem guten Händler in die landesspezifische Währung eintauschen. Das Abheben in Fremdwährung ist in der Regel nicht kostenlos und obendrein bieten viele Automaten einen schlechten Wechselkurs.

Such dir eine Bank, die für die Kreditkarte keine Jahresgebühren oder monatliche Mindesteinzahlung verlangen. So kannst du die Kreditkarte bequem als Zweitkonto verwenden. Beachte, dass viele Kreditkartengeber nur ein kostenloses Geldabheben innerhalb der EU anbieten. Ließ dir deshalb die Vertragsbedingungen genau durch.

Ich habe dir drei Kreditkarten rausgesucht, die günstige Konditionen für den Auslandeinsatz haben. Die Beantragung der Kreditkarten kann einige Tage in Anspruch nehmen. Deshalb solltest du genügend Zeit vor der Vietnamreise einplanen.

1. DKB-Visa-Card

Gute Erfahrungen habe ich bisher mit der DKB-Visa-Card gemacht. Hier musst du für die kostenlose Kreditkarte erst einmal ein Girokonto eröffnen, die aber ebenfalls gratis ist. Nach der Kontoeröffnung erhält man für 1 Jahr lang den Status „Aktivkunde“. Mit diesem Status kannst du weltweit, egal in welcher Währung, kostenlos Geld abheben und kostenlos per Karte bezahlen. Nach einem Jahr kannst du dein Status aufrechterhalten, wenn du monatlich mindestens 700 Euro auf das Girokonto einzahlst. Falls dir das nötige Kleingeld dafür fehlt, kannst weiterhin DKB-Kunde bleiben, auch ohne regelmäßige Geldeingänge. Allerdings werden dir 1,75% des Umsatzes berechnet, wenn du in Vietnam oder sonstigen Ländern außerhalb des EWR Geld abhebst oder mit Karten zahlst.

2. Santander  1plus Visa Card

 Ein weiterer Kreditkartenanbieter mit sehr guten Konditionen ist zum Beispiel die Santander Bank. Die Santander 1plus Visa Card ist eine der beliebtesten Kreditkarte in Deutschland, nicht nur, weil die Jahresgebühr wegfällt, sondern auch, weil man weltweit an allen Automaten mit dem Visa-Logo kostenlos Bargeld abheben kann. Es ist dabei irrelevant, ob du in Euro oder in Fremdwährung abhebst. Das selbe gilt für die Zahlungen per Kreditkarte. Geldautomatenbetreiber im Ausland können Entgelte erheben, die zusätzlich zu dem Auszahlungsbetrag der Kreditkarte belastet werden (Surcharge). Diese Entgelte werden dem Karteninhaber auf Antrag erstattet.

Einen Hacken gibt es aber irgendwo immer. Erstens darfst du pro Tag nur 300 Euro abheben, was aber im Normalfall ausreichen müsste. Zweitens rechnet die Bank dir sehr hohe Zinsen für den verbliebenen Betrag an, wenn du den Saldo nicht in einer Summe zurück zahlen kannst. Und der dritter und letzter Punkt ist, dass Santander die Karte nur an Arbeitnehmer mit unbefristetem Arbeitsvertrag vergibt. Damit wären zum Beispiel Studenten und Selbstständige aus dem Spiel.

3. N26 Mastercard

Die Eröffnung eines Girokontos bei N26 ist kostenfrei und du erhältst gratis eine Mastercard dazu. Es werden dir keine Gebühren für die Zahlung per Kreditkarte berechnet. Dabei ist es egal, ob die Zahlung in Euro oder in Fremdwährung erfolgt. Bei der Bargeldabhebung fällt ein Gebühr in Höhe von 1,70% des Abhebebetrags für Fremdwährung an. Erfolgt die Abhebung in Euro, kannst du 3 mal in Monat kostenlos abheben. Danach gibt es eine Aufschlag von 2 Euro je weitere Abhebung.

Achtung: Es ist möglich, dass  einige Händler in Vietnam zusätzliche Entgelte für das Bezahlen mit Kreditkarte erheben, auf die die Banken keinen Einfluss haben. Diese Kosten werden dir in der Regel nicht erstattet.

Vorteil von EC-Karten gegenüber Kreditkarten

Das Geldverkehr bei EC-Karten werden ausschließlich über den Mikrochip abgewickelt. Damit können Kriminelle gespeicherte Daten auf den Chips nicht ausspähen. Anders als bei vielen Kreditkarten, die mit Magnetstreifen arbeiten, sind die Karten mit Mikrochips von EC-Karten heute fälschungssicher. Die Sicherheit geht aber zu Lasten der Akzeptanz, denn nicht jeder Händler akzeptiert Visa-Karten.

Fazit: Die optimale Reisekasse für einen Aufenthalt in Vietnam

Damit du in Vietnam keine Probleme mit dem Bezahlen hast, solltest du immer eine Kombination aus Bargeld und Kreditkarte haben. Bei den meisten Dingen in Vietnam kannst du nur in Bar bezahlen. Dabei solltest du darauf achten, dass du genügend Kleingeld hast, denn sonst gibt es Wechselgeldprobleme.

Bargeld sollte wenn möglich in größeren Städten bei Juwelierläden oder bei der Bank gewechselt werden, um in die Genuss günstiger Wechselkurse zu gelangen.

Das Geldabheben in vietnamesischer Währung sollte vermieden werden, da die Automaten schlechte Konditionen bieten. Außerdem muss man für Abhebungen in Fremdwährung meist Gebühr zahlen. Dagegen sollte man stets in VND bezahlen, da man dann auf der sicheren Seite ist, nicht überteuert zu kaufen. In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne reibungslose Reise und bis zum nächsten mal.

Für deine Vietnam Reise brauchst du eventuell Infos zum Uhrzeit Vietnam und zur Steckdose Vietnam. Außerdem schadet es nie, etwas über die Vietnam Einwohner und Bevölkerung nachzulesen.

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